Regierung und Schutz der Insel

Die Insel Atvia ist eine Epistokratie, beherrscht durch ein Parlament aus 12 Magiern, genannt „Der Rat der Zwölf“, „Der Hohe Rat“ oder „Der Rat zu Hondarth“. Die aktuellen Mitglieder des Rates sind:

  1. Magistra Larissa von Falkenfels-Braunach
  2. Magistra Elana dor´Kamano
  3. Magistra Allessia von Silbernhain
  4. Magister Jiran Merawhyn
  5. Magister Sirihon Auensang
  6. Magister Phiarhu vom Elfenwald
  7. Magister Rhamos zu Hergerswang
  8. Magistra Darsan Malastara
  9. Magistra Thessaja Belrhyn
  10. Magistra Amrikha Jashar
  11. Magister Ronerho Timish
  12. Magistra Tharvin Caranach

Der Rat der Zwölf:

Der Rat der Zwölf geniesst Respekt und Achtung bei den Atvianern. Die Mitglieder des Rates selbst oder ihre Abgesandten sind das, was in anderen Ländern dem Adel gleichkommt. Atvianische Adelstitel selbst werden nur nach Beschluss und Aushändigung eines Adelsbriefes durch den Hohen Rat vergeben, und dies ist sehr selten. Jeder atvianische Adelige besitzt – wenn er „echt“ ist, ein solches Pergament.

Die Magier des Hohen Rates stammten ursprünglich aus der nahe Stedding gelegenen Magierakademie. Nach der Zerstörung derselben vor 500 Jahren zogen sie, als einige der wenigen Überlebenden, nach Hondarth, um sich dort niederzulassen. Hier wurden sie von den Bürgern aufgenommen und schlossen sich zum Rat der 12 zusammen, der noch heute existiert.

Der Stadtoberste:

Er wird vom Hohen Rat bestimmt und alle 3 Jahre wird ein Nachfolger gewählt. Einzige Voraussetzung hierfür ist, man muss Bürger Atvias sein und über 20 Sommer alt. Man kann auch mehrfach gewählt werden, jedoch nicht direkt nacheinander. Seit Jahren lösen sich nun schon Sherion von Arkens und Belrin Ackeley in diesem Amt ab.

Die letzte Wahl ist nun 2 Jahre her und Belrin Ackeley, inzwischen auch nicht mehr der Jüngste, hat angekündigt, dass dies seine letzte Amtszeit sein wird

Wie funktioniert die Republik:

Jeden Dunkelmond (Neumond) tagt der Hohe Rat im Ratsgebäude. Es wird abgestimmt über Wünsche und Anträge der ansässigen Handelshäuser, der Bürger aus Hondarth und aller Personen, die während des vergangenen Mondes Schriftstücke mit Bitten, Wünschen und Anregungen eingereicht haben.

Dem gemeinen Atvianer ist es meist egal (gibt er zumindest vor) wie das ganze so funktioniert oder was die Mächtigen so treiben, solange sie gefragt werden, w e n n es sie mal interessiert und die Steuern nicht erhöht werden.

Und da die Steuern immer schön günstig bleiben, man sich mit Rat und Hilfe immer an den Stadtobersten, somit quasi an den Rat wenden kann und immer auf ein offenes Ohr trifft, sind die Atvianer vollauf mit ihrer Regierung zufrieden.

Die Ratssitzungen:

Während der Sitzungen sitzen die Mitglieder des Hohen Rates ganz unten in der, ähnlich einem Amphitheater gebauten, Ratshalle im Kreis.

In der Stufe darüber (der Kleine Kreis), die wohlhabenden Bürger, welche sich - gegen eine großzügige Spende an eine der Einrichtungen in Hondarth – einen Platz hierfür erkauft haben (vgl. engl. Upperhouse). (Abgeordnete/Senatoren)

Es finden sich hier auch Personen des gemeinen Volkes, die sich durch spezielle Taten ausgezeichnet und den Sitz vom Hohen Rat zugesprochen bekommen haben. (Die Vorschläge hierfür können jederzeit dem Stadtobersten vorgetragen werden, der diese sodann dem Rat vorträgt, der darüber dann einen Beschluss fasst.) Ein Verleihen oder Vererben dieses Platzes ist nicht möglich, lediglich das Senden eines schriftlich Bevollmächtigten.

Über den Personen des Kleinen Kreises sitzt der Große Kreis, ergo: das gemeine Volk. Händler, Bauern oder Fischer, die sich für die in Abstimmung befindlichen Themen interessieren, oder regelmäßig daran teilnehmen um sagen zu können, dass sie dort gewesen sind ;)

Der wesentliche Inhalt der Ratssitzungen sowie die Ergebnisse der Abstimmungen werden nach der Sitzung von den Schreibern zu Hondarth an der Stadttafel auf dem Marktplatz angeschlagen.

Wer sich während der Ratssitzung zu Wort melden möchte, hebt die Hand und wird gehört. Sollten es mehrere Personen sein, entscheidet die Sitzhöhe (Der Kleine Kreis natürlich vor dem gemeinen Volk) doch jeder wird angehört.

Hitzige Diskussionen sind eher selten. Der Stadtoberste samt einiger seiner Gardisten ist bei den Ratssitzungen zugegen und sorgt bei den Zuhörern für Ordnung und Ruhe und das Einhalten der Reihenfolgen der Sprecher.

Nachdem alle angehört wurden trifft der Rat seine Entscheidung durch Abstimmung. Die einfache Mehrheit entscheidet.

Derzeit befindet sich ein Antrag über ein Schulsystem für alle Kinder von 8 bis 14 Sommern in Abstimmung.

Der Schutz der Insel

Seit 758 n.B. besteht wieder der Nebelring rund um die Insel Atvia zum Schutz vor Übergriffen der Falkenburger.

Da sich Atvia seit langem mit der Baronie Falkenburg, dem Inselstaat, welcher am nahesten an Atvia gelegen ist (12 Tagesreisen mit dem Schiff), herumschlagen muss, hat der Hohe Rat einen Schutz wiederhergestellt, der zum Letzten Mal vor 500 Jahren aktiv gewesen war.

Sie woben mit Hilfe der Magie und der einst verloren gegangenen Splitter eines magischen Kristalls (Atvia III) eine Wolken- und Nebelwand, einige Seemeilen vor Atvias Küsten, welche die Insel vor Entdeckung schützt.

In jenem Nebel versagen die Kompasse der Schiffe und die Fahrt unerwünschter Gäste kann leicht an den tückischen Klippen vor der Dorneninsel ein jähes Ende finden.

Wie die Steuermänner der vielen Handelsschiffe den richtigen Weg durch Klippen und Nebel finden, ist ein bislang gut gehütetes Geheimnis.

Atvia-Logo

Das Katz

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Die atvianische Garküche
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